Mittwoch, 27. Mai 2015

Aromaflash: Rucolasalat mit Erdbeeren

Heute gibt es mal wieder ein Gericht, das beweist, dass Essen so oft viel, viel mehr ist als die Summe seiner Teile (bzw. Zutaten). Ein paar simple, aber hochwertige Zutaten, die man mal neu kombiniert, genügen oftmals, um ein ganz besonderes Geschmackserlebnis zu kreieren. So ging es uns vor einigen Tagen bei diesem Salat: Ein Bett aus würzigem, leicht bitterem Rucola in einem leicht süßlich-scharfen Dressing aus Zitronen-Thymian-Essig, Olivenöl, Honig, Chili, Salz und Pfeffer. Und darauf dann Erdbeeren, geröstete Sonnenblumenkerne und leckerer Schinken. Mehr braucht es nicht für ein leichtes, sommerliches und ganz fantastisches Abendessen!


Wir haben den Salat sehr genossen und mussten zwischendurch immer wieder lächeln bei der Feststellung, wie schnell und einfach man doch mit ein paar Zutaten etwas richtig, richtig Gutes kreieren kann. Wenn ihr vielleicht denkt, dass ich angesichts eines eher simplen Salats jetzt ein bisschen übertreibe, dann probiert es einfach mal selbst aus, und ich verspreche euch, dass auch ihr bald einen neuen Lieblingssalat haben werdet :-) Wer gern vegetarisch essen möchte, kann natürlich den Schinken weglassen und stattdessen z.B. auf gebackenen Ziegenkäse oder auf Ziegenfrischkäse ausweichen. Auch Büffelmozzarella schmeckt sicher gut dazu. Ganz ohne tierische Produkte geht es natürlich auch, obwohl ich finde, dass die leicht salzige Note von Schinken oder Käse noch einen kleinen Extra-Kick gibt.

Weitere leckere Salatkreationen mit Obst:

Erdbeer-Spargel-Salat mit Arganöl und Hibiskussalz
Mango-Mozzarella-Salat
Melonensalat mit Büffelmozzarella und Knuspertopping
Petersiliensalat mit Granatapfel, Dukkah-Kichererbsen und gebackenem Feta
Tomaten-Nektarinen-Salat mit Büffelmozzarella und Basilikumöl

Rezept
für zwei Personen zum Sattessen

250g Erdbeeren
1 TL Zucker
150g Rucola
2 Frühlingszwiebeln
1 rote Chilischote
2 TL Honig
2 EL Balsamico bianco (meiner war mit Zitrone und Thymian aromatisiert)
4 EL Olivenöl
Salz
4 EL Sonnenblumenkerne
6 Scheiben Serranoschinken (oder anderer roher Schinken nach Geschmack) 

Die Erdbeeren vorsichtig waschen und abtropfen lassen, dann die Kelchblätter entfernen und die Erdbeeren je nach Größe halbieren oder vierteln. Dann mit Zucker in einer Schale mischen und kurz ziehen lassen, während ihr den Salat zubereitet.

Dafür Rucola verlesen, waschen, trocken schütteln und grob hacken. Frühlingszwiebeln putzen, waschen, in feine Ringe schneiden und mit dem Rucola mischen. Für das Dressing Chili waschen, putzen und fein hacken (dabei die Kerne entfernen, wenn ihr nicht so scharf essen möchtet). Chili mit Honig und Balsamico mischen, dann das Öl unterschlagen und das Dressing mit Salz abschmecken. Mit dem Rucola mischen und den Salat auf zwei Tellern anrichten.

In einer kleinen beschichteten Pfanne ohne Fett Sonnenblumenkerne anrösten, bis sie leicht gebräunt sind und duften. Erdbeeren auf dem Rucola verteilen, Sonnenblumenkerne darüber streuen. Schinkenscheiben etwas kleiner zupfen und am Rand der Teller verteilen.

Quelle
abgewandelt nach Cornelia Schinharl, Sebastian Dickhaut: Vegetarian Basics

Sonntag, 24. Mai 2015

Russischer Zupfkuchen

Eigentlich lieben wir doch alle russischen Zupfkuchen, oder? Kein Wunder, denn die Kombination aus knusprigem Schokoboden und -streuseln sowie cremig-zartem Käsekuchen ist ja auch einfach perfekt! Umso bedauerlicher, dass russischer Zupfkuchen, der wirklich, wirklich einfach zu machen geht, immer noch ein Klassiker unter den Backmischungen ist. Und Hand aufs Herz: Irgendwann in der dunklen alten Zeit haben wir ihn wahrscheinlich alle schon mal aus Fertigpulver angerührt, was ja irgendwie ganz ok schmeckt, aber kein Vergleich zum rundum selbstgemachten Kuchen ist. Doch die Zeiten sind jetzt vorbei, selbst ist die Frau bzw. der Mann, und ihr werdet vielleicht mit dem besten russischen Zupfkuchen belohnt, den ihr je gegessen habt :-)


Bei diesem Zupfkuchen, den ich bei Steph gefunden haben, sind Boden und Streusel reichlich bemessen und wunderbar knusprig-schokoladig. Der eigentliche Star ist aber meiner Meinung nach die Käsemasse, die einfach herrlich cremig, zart und regelrecht flauschig schmeckt, schön leicht säuerlich mit dezentem Zitronen- und Vanillearoma und auf keinen Fall so pappig süß, wie man den Backmischungs-Zupfkuchen häufig kennt. Richtig, richtig gut! Da kann man, wenn man den Kuchen denn mit mehr Leuten als nur zu zweit essen will, auch gleich eine große Springform nehmen, denn der geht sicher weg wie warme Semmeln ;-) Dann einfach die Mengenangaben aus meinem Rezept verdoppeln.

Wie jeder Käsekuchen sollte auch dieser bei Zimmertemperatur mindestens einige Stunden komplett auskühlen können, damit die Masse sich setzt und richtig fest wird. Idealerweise backt ihr ihn also einen Tag, bevor ihr ihn anschneiden wollt. Aufgrund meines etwas engen Timings (ich hatte erst am frühen Abend Zeit zum Backen und der Kuchen sollte als Geburtstagskuchen um Mitternacht serviert werden) haben wir ihn bereits ca. vier Stunden, nachdem ich ihn aus dem Ofen geholt hatte, angeschnitten. Das ging gerade so, etwas längere Ruhezeit wäre besser gewesen. Am nächsten Tag schmeckte er noch mal deutlich besser, und am allerbesten aus dem Kühlschrank!

Rezept
für eine kleine Springform (18 cm Durchmesser)

Schokoteig
50g Zucker
50g Butter
1 Eigelb
100g Mehl
20g Kakao
5g Backpulver

Quarkmasse
2 Eier
1/2 TL Salz
300g Quark
40g Zucker
20g Maisstärke
70 ml Rapsöl
Mark einer halben Vanilleschote
Abrieb einer halben unbehandelten Bio-Zitrone
Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Springform fetten und mit Kakaopulver ausstäuben. Alle Zutaten für den Schokoteig in eine Schüssel geben und möglichst schnell zu Streuseln verarbeiten. 2/3 in die Form geben und gut festdrücken.

Die Eier trennen und das Eiweiß mit dem Salz schaumig, aber nicht komplett steif schlagen.
Alle anderen Zutaten in eine Schüssel geben und zu einer cremigen Masse verrühren, das cremige Eiweiß behutsam unterheben. Die Quarkfüllung auf den Schokoboden geben und glatt verstreichen. Die Streusel darüber verteilen und den Kuchen im vorgeheizten Backofen ca. 30-45 Minuten backen. Dann bei Zimmertemperatur komplett auskühlen lassen (am besten über Nacht) und erst dann anschneiden.

Quelle
Kleiner Kuriositätenladen

Sonntag, 17. Mai 2015

Zitronen-Ingwer-Huhn mit Sesam-Bohnen

Endlich mal wieder was Asiatisches hier! Das letzte asiatische Rezept auf dem Blog ist gefühlt eine Ewigkeit her, dabei mag ich die asiatische Küche durchaus gern (ein gewisser Herr, der häufiger im Hause Sugar and Spice zu Gast ist, jedoch leider nicht). Als ich dann vor einiger Zeit mal wieder am Wochenende in Ruhe nur für mich gekocht habe, war also klar, dass es mal wieder asiatisch sein sollte. Auf der Suche nach einem interessanten Rezept bin ich auf lecker.de auf dieses würzig-aromatische Hühnchen gestoßen und war sofort von der Sauce mit Zitrone, Ingwer, Knoblauch, Sojasauce und Mangochutney angetan (mit Mango kriegt man mich immer).


Geschmacklich hat die Sauce auch absolut gehalten, was sie versprach, und war eine fruchtig-frische Ergänzung zum leckeren Hähnchen. Im Originalrezept wird dazu übrigens grüner Spargel bzw. Thaispargel mit Sesam gereicht, als ich das Gericht zubereitet habe, hatte die Spargelsaison aber noch nicht begonnen und auch an Thaispargel bin ich gerade nicht rangekommen. Grüne Bohnen funktionieren hier aber geschmacklich genau so gut und schmecken scharf angebraten meiner Meinung nach auch deutlich besser als gekocht. Auch Brokkoli oder Pak Choi könnte ich mir gut als Spargel-Ersatz vorstellen, wenn man den aus irgendwelchen Gründen denn ersetzen will...

Rezept
für vier Personen

1 Bio-Zitrone
1 Stück (ca. 20g) frischer Ingwer
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
1 TL + 2 EL Öl
6 EL Sojasoße
4 Hähnchenfilets (à ca. 175g)
500g grüne Bohnen
2 EL Sesam
2 EL Mangochutney
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Marinade Zitrone heiß waschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben. Zitrone halbieren und auspressen. Ingwer und Knoblauch schälen, fein hacken. Zwiebel schälen, fein würfeln. 1 TL Öl in einem Topf erhitzen. Ingwer, Knoblauch und Zwiebel darin 2–3 Minuten andünsten. Mit Sojasoße und Zitronensaft ablöschen. Vom Herd nehmen, Zitronenschale unterrühren und abkühlen lassen.

Fleisch waschen, trocken tupfen, schräg mehrmals ein-, aber nicht durchschneiden. Ingwermarinade mit dem Fleisch mischen und ca. 30 Minuten ziehen lassen. Inzwischen Bohnen waschen und putzen.

Sesam in einer Pfanne ohne Fett braun rösten und herausnehmen. 1 EL Öl in der Pfanne erhitzen. Fleisch aus der Marinade nehmen, Marinade etwas abstreifen. Fleisch im heißen Öl rundherum 3–4 Minuten braun anbraten. Mit übriger Marinade und 1⁄4 l Wasser ablöschen, aufkochen, Konfitüre einrühren und zugedeckt ca. 10 Minuten köcheln. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

1 EL Öl in einer weiteren Pfanne erhitzen. Bohnen darin unter Wenden vorsichtig 4–5 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Bohnen mit Hähnchen und Soße anrichten. Mit Sesam bestreuen.

Quelle
leicht abgewandelt nach lecker.de

Mittwoch, 13. Mai 2015

Zitronen-Mascarpone-Kuchen mit gesalzenen Pistazien

Wie mein Blogname euch schon verrät, mag ich sowohl Süßes als auch Würziges - und zwar sehr gern auch in Kombination miteinander! Egal ob Schokolade mit Meersalz, Käse mit süßem Chutney oder ein Frucht-Smoothie mit Gewürzen - ich finde, dass die Kombination aus Süß und Salzig für spannende Kontraste sorgt. Daher bin ich auch sofort hellhörig geworden, als ich dieses Rezept für einen Zitronen-Mascarpone-Rührkuchen mit Puderzuckerguss und salzigen Pistazien gefunden habe. Hörte sich sehr interessant an! Und die Tatsache, dass zwei Menschen innerhalb von recht kurzer Zeit eine ganze große Kastenform voll von diesem Kuchen verdrückt haben, lässt nur einen Schluss zu: Der Zitronen-Mascarpone-Kuchen sollte euch das bevorstehende lange Wochenende versüßen :-)


Der Kuchen ist genau so, wie ein leckerer, saftiger Rührkuchen eben sein sollte. Flaumig-weich, schön dicht und feucht, mit einer dezenten, angenehm frischen Zitronennote. Vielleicht erst mal etwas unscheinbarer, aber wer ein Herz für Nostalgisches hat, wird wissen, dass ein schlichter Rührkuchen oftmals glücklicher machen kann als die abgefahrenen Triple Chocolate Marshmallow Brownies mit Peanut Butter Caramel Crisps oder was auch immer es für verrücktes Backwerk da draußen in der weiten Welt so gibt ;-) Besonders überzeugt hat mich die Mascarpone am Kuchen, die dafür sorgt, dass er eine richtig zarte, fast schon flauschige Konsistenz bekommt.


Die ganze schöne Zitronenkuchen-Heile-Welt wird dann genau in richtigem Maße aufgebrochen durch die salzigen Pistazien, die gerade so sehr irritieren, dass sie den Kuchen ein bisschen anders und aufregend schmecken lassen, sich insgesamt jedoch geschmacklich wunderbar einfügen. Definitiv einer meiner Lieblingskuchen der letzten Monate, probiert das ruhig mal aus!


Rezept
für eine große Kastenform (30 cm Länge)

200g Mehl
1 TL Backpulver
1 Bio-Zitrone
125g weiche Butter
200g Zucker
2 Eier (Größe M)
150g Mascarpone
125g gesalzene und geröstete Pistazienkerne in der Schale
150g Puderzucker
Fett und Mehl für die Form

Ofen auf 175 Grad vorheizen. Mehl und Backpulver mischen. Zitrone heiß waschen, trocken reiben, Schale dünn abraspeln, Frucht halbieren und Saft auspressen. Butter und Zucker mit den Schneebesen des Handrührgerätes cremig rühren. Eier nacheinander unterrühren. Mascarpone, Mehlmischung, Zitronensaft und -schale dazugeben und zu einem glatten Teig rühren.

Teig in eine gefettete, mit Mehl ausgestreute Kastenform (10 x 30 cm) füllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen ca. 1 Stunde backen.

Pistazien aus den Schalen lösen und grob hacken. Puderzucker und 3 EL Wasser glatt rühren. Fertigen Kuchen aus dem Ofen nehmen, ca. 10 Minuten in der Form ruhen lassen, aus der Form stürzen und abkühlen lassen. Zuckerguss auf dem Kuchen verteilen und mit Pistazien bestreuen.

Quelle
www.lecker.de

Freitag, 8. Mai 2015

Quiche mit grünem Spargel und Mairübchen

Na, seid ihr gut in die Spargelsaison gestartet? Ich freue mich ja riesig, dass wir endlich wieder Gelegenheit haben, die leckeren weißen und grünen Stangen in der Küche zu verarbeiten :-) Spargel-Gerichte gab es bei mir in diesem Jahr schon so einige, jedoch habe ich mich dabei erst mal durch meine Favoriten der letzten Jahre gekocht (hier findet ihr alle bisher auf meinem Blog veröffentlichten Spargel-Rezepte) und habe noch gar nicht sooooo viel Neues ausprobiert... Aber zum Glück ist dafür ja noch Zeit bis zum 24. Juni! Den Anfang der "neuen" Gerichte macht in diesem Jahr eine recht klassische Gemüsequiche mit grünem Spargel und Mairübchen.


Die Mairübchen waren für mich dabei eine neue Erfahrung, denn die hatte ich tatsächlich noch nie gegessen. Es handelt sich dabei um weiße Rüben, die roh zuerst sehr süßlich schmecken und dann einen leicht scharfen, rettich-artigen Nachgeschmack haben. Im gegarten Zustand verschwindet hingegen die Schärfe fast vollkommen. Neben den Wurzeln, also den Rüben, kann man von den Mairübchen auch die Blätter verarbeiten (ähnlich wie Spinat) oder aber die gesamten Stiele (ähnlich wie Rübstiel bzw. Cima di rapa). Ich habe erst einmal nur die Wurzeln verarbeitet, da ich zu Spinat und anderem Blattgemüse ja bekanntlich eine recht angespante Beziehung habe ;-) Geschmeckt haben mir die Mairübchen sehr gut.

Ansonsten habe ich bei der Quiche wieder auf den bewährten Teig von Nicole Stich zurückgegriffen und bin erneut nicht enttäuscht worden - meiner Meinung nach wirklich der beste Quicheteig: Mürbe, buttrig, blättrig und dabei ganz einfach zu verarbeiten. Super!

Und nicht vergessen: Sugar and Spice gibt es jetzt auch bei Facebook, und auch wenn es auf dem Blog mal etwas ruhiger zugeht, versorge ich euch dort regelmäßig mit Infos und News rund ums Kochen, Essen und Genießen. Schaut doch mal vorbei :-)

Rezept
für vier (hungrige) Personen

Teig
125g eiskalte Butter (+ etwas mehr für die Form)
125g Quark (40% Fett)
1/2 TL Salz
200g Mehl (+ etwas mehr für die Form und zum Kneten)
3 EL Semmelbrösel

Füllung
etwa 800g geputztes Gemüse (bei mir grüner Spargel und Mairübchen)
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Guss
200g Schmant oder Crème fraîche
2 EL Mehl
50g geriebener Käse (z.B. Gouda)
6 Eier (Größe L)
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für den Teig Butter würfeln und mit Quark, Salz und Mehl in eine Schüssel geben. Per Hand oder mit der Küchemaschine zügig zum Teig verarbeiten, in Folie wickeln und 30 Minuten kühlen.

Derweile Backofen auf 190° (Umluft 170°) vorheizen.Für die Füllung Gemüse klein schneiden und im Öl bei mittlerer Hitze halb gar dünsten, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zur Seite stellen und abkühlen lassen. Für den Guss Schmant oder Crème fraîche und das Mehl verrühren, Käse und Eier untermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Eine Springfrom (26 cm Durchmesser) mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestäuben. Teig ausrollen und die Form gleichmäßig damit auskleiden (4 cm Rand). Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen und mit  Semmelbröseln bestreuen. Nun Gemüse unter die Eiermischung mengen, in die Form geben. Im Ofen auf der zweiten Schiene von unten 35-40 Minuten backen, bis der Rand eine goldbraune Farbe hat und die Füllung vereinzelte braune Flecken aufweist. (Wird die Quiche schnell zu dunkel, mit Backpapier abdecken.) Lauwarm oder abgekühlt servieren, am besten mit grünem Salat.

Quelle
abgewandelt nach: Nicole Stich: delicious days

Mittwoch, 22. April 2015

Sunshine Smoothie mit Zitrusfrüchten und Kokos

Irgendwie ist das doch kein richtiger Frühling bisher. Ein, zwei Tage sonniges, halbwegs warmes Wetter, und dann der nächste Kälteeinbruch. Es ist Ende April und ich trage nach wie vor nahezu täglich meinen Wintermantel, obwohl der dringend mal eine Reinigung gebrauchen könnte. Kein einziges Mal habe ich in diesem Jahr bisher Ballerinas ausgeführt, sondern greife jeden Tag seufzend zu geschlossenen Schuhen, damit ich mir nicht spätestens abends auf dem Heimweg von der Arbeit eine Erkältung hole (die mich dann natürlich trotzdem erwischt). Ich fasse also zusammen: Wir brauchen alle dringend ein bisschen Sonnenschein! Für mich persönlich ist das geritzt, denn ich gönne mir einen kleinen Kurzurlaub und morgen Nachmittag hebt mein Flieger ins sonnige Spanien ab :-) Aber ich denke natürlich auch an euch Daheimgebliebene, und habe daher heute ein Rezept für euch, dass euch zumindest die Sonne ins Glas zaubert!


Mit Smoothies und Shakes habe ich mich Anfang dieses Jahres ja schon mal ausführlicher beschäftigt, aber heute habe ich eines meiner bisherigen Lieblingsrezepte für euch. Denn was könnte sommerlicher schmecken als die Kombination aus Zitrusfrüchten und Kokos? Für mich nicht viel :-) Der Shake macht sofort gute Laune und hat auch noch eine Special Kick: Er wird nämlich mit Kurkuma gewürzt. Klingt erst mal komisch, ist aber superlecker. Also wagt euch ruhig mal vorsichtig ran, es lohnt sich! Und wenn bei euch, wie bei mir, Kokoswasser übrig bleibt: Schmeckt auch super in Shakes mit Ananas oder Mango :-)

Rezept
für zwei große Gläser

250 ml Kokoswasser (gekühlt)
200g Kokosjoghurt
2 Orangen
1 Grapefruit
ein kleines Stück Ingwer (ca. 1,5 cm lang)
1 EL Agavendicksaft (oder Ahornsirup oder Honig)
1/2 TL gemahlenes Kurkuma

Orangen und Grapefruit halbieren, Saft auspressen. Ingwer schälen und fein hacken. Alle Zutaten zusammen in einen Mixer geben und durchmixen (oder in ein hohes Gefäß geben und mit einem Pürierstab pürieren). In Gläser geben und ggf. noch etwas Kurkuma darüber stäuben.

Quelle
abgewandelt nach: Dolly and Oatmeal

Sonntag, 19. April 2015

Quarkknödel mit Rhabarberkompott

Hmmm, tückischer Frühling... Da ist es einen Tag lang so richtig, richtig schön warm und sonnig, und voller Freude würdigt man endlich den Wintermantel, den Schal und die Stiefel keines Blickes mehr, sondern schlüpft in ein dünnes Jäckchen und in Ballerinas. Und Zack! - am nächsten Tag, wir tragen natürlich immer noch Röckchen, Jäckchen, Ballerinas, schlagen die letzten Züge des Winters noch mal zu und es ist wieder empfindlich kalt. Das Resultat kann man heute bei mir erleben... die Nase läuft, der Hals kratzt, der Kopf ist matt. Neben Tee, Vitaminen und Schlaf hilft gegen die erste (und hoffentlich einzige!) Frühlingserkältung dieses Jahres natürlich auch ein leckeres Essen :-)


Und als kleiner Seelentröster durfte es dann heute auch gleich mal ein üppiges süßes Mittagessen sein. Gefunden habe ich es in Österreich vegetarisch, in dem ich zwar in den letzten Monaten schon viel geblättert, aus dem ich aber tatsächlich bisher noch nichts gekocht habe. Das sollte sich ändern, denn die Quarkknödel (im Original Topfenknödel) mit knusprigen Zimtbröseln und Rhabarberkompott waren ein richtiger Knaller! Insbesondere in Hinblick auf das Rhabarberkompott komme ich gerade aus dem Schwärmen gar nicht heraus, denn die Herangehensweise ist eine ganz andere, als ich sie bisher kannte... Bisher kam bei meinem Rhabarberkompott leider meist ein zwar leckerer, aber zerkochter, matschiger und unappetitlich aussehender Rhabarber-Brei heraus. Hier hingegen wird erst ein Sud aus den Rhabarberschalen mit Himbeeren, Vanille, Zucker und Weißwein gekocht und in den durch ein Sieb gegossenen Sud kommen anschließend die Rhabarberstücke, werden nur einmal kurz aufgekocht und dann ziehen gelassen. Dadurch werden sie gerade eben weich, sind aber noch schön stückig und kein bisschen zerkocht. Und das Aroma von Himbeer-Weißwein-Vanille-Sud könnt ihr euch sicher vorstellen... Traumhaft!

Die Quark- bzw. Topfenknödel verzichten im Originalrezept auf Grieß und Mehl, bei mir war die Masse allerdings auch nach über einer Stunde im Kühlschrank zu flüssig zum Formen. Vermutlich war mein Quark nicht genug abgetropft oder die Konsistenz von österreichischem Topfen ist doch noch mal eine andere... Daher habe ich vorsichtig mit etwas Grieß und Mehl nachgeholfen, was dem Geschmack der Knödel keinen Abbruch getan hat. Ich ergänze die Grieß- und Mehlmenge daher im Rezept für alle Fälle und ihr könnt selbst schauen, ob es notwendig ist - je nachdem, wie euer Knödelteig beschaffen ist. In jedem Fall war das Essen ein Gedicht!

PS: Sugar and Spice gibt es jetzt auch bei Facebook - über das Icon oben rechts im Blog oder auch direkt hier kommt ihr zu meiner neuen Facebook-Page. Ich freue mich natürlich, wenn sie euch gefällt und ihr regelmäßig Neuigkeiten von Sugar and Spice möchtet :-)

Rezepte
jeweils für 2-3 Personen

Rhabarberkompott
500g Rhabarber
1 Vanilleschote
1 Handvoll Himbeeren (frisch oder TK)
125 ml Riesling
100g Zucker

Rhabarber schälen, die Schalen nicht wegwerfen, sondern in einen Topf geben. Vanilleschote längs halbieren, Mark herauskratzen und zusammen mit den ausgekratzten Schotenhälften zu den Rhabarberschalen in den Topf geben. Himbeeren, Wein und Zucker ebenfalls zugeben. Alles verrühren und einmal aufkochen. Dann vom Herd ziehen und 10 Min. ziehen und abkühlen lassen.

Danach den Sud durch ein Sieb gießen und in einem Topf auffangen. Rhabarber in Stücke schneiden, in den Sud geben und darin einmal aufkochen lassen, dann sofort vom Herd ziehen und bei Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Quark-Grießknödel

für die Knödel
25g weiche Butter
Prise Salz
Saft und abgeriebene Schale von 1 Zitrone
2 Eier
350g Quark
75g Weißbrotbrösel (geriebenes, entrindetes Weißbrot)
2 EL Puderzucker
evtl. 75g Weichweizengrieß
evtl. 30g Mehl

für die Brösel
1 EL Butter
ca. 100g Weißbrotbrösel (geriebenes, entrindetes Weißbrot)
Prise Zimt

Puderzucker zum Servieren

Butter mit Salz, Zitronenschale und -saft verrühren, Eier einzeln dazugeben und mit dem Mixer gut verrühren. Quark in ein mit Küchentüchern ausgelegtes Sieb geben, abtropfen lassen und gut ausdrücken. Dann zu den anderen Zutaten in die Schüssel geben, Weißbrotbrösel und Puderzucker ebenfalls zufügen und alles gut verrühren. Dann ca. 1 Stunde abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen.

Danach mit feuchten Händen aus dem Teig ca. golfballgroße Knödel formen. (Ist der Teig dafür zu Flüssig, nach und nach Grieß und Mehl hinzufügen.) In einem großen Topf Salzwasser aufkochen lassen. Sobald es kocht, die Hitze auf kleinste Stufe schalten und die Knödel erst zugeben, wenn das Wasser höchstens noch ganz leicht sprudelt. Es darf auf keinen Fall kochen, sonst zerfallen die Knödel! Knödel ca. 10 - 12 Min. offen ziehen lassen, dann herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Während die Knödel im Wasser ziehen, die Brösel vorbereiten. Dafür Butter in einer Pfanne zerlaufen lassen, Brösel zugeben und unter häufigem Rühren bei mittlerer Hitze goldbraun rösten. Vom Herd ziehen und mit Zimt würzen.

Knödel mit dem Kompott anrichten, mit Bröseln bestreuen und Puderzucker darüber stäuben. 

Quelle
leicht abgewandelt nach: Katharina Seiser, Meinrad Neunkirchner: Österreich vegetarisch

Samstag, 11. April 2015

Apfel-Rosinen-Frühstücksmuffins

Wie sind eigentlich eure Frühstücksgewohnheiten unter der Woche? Nehmt ihr euch Zeit für ein schönes, ausgewogenes Frühstück? Oder kauft ihr was auf die Schnelle oder lasst es gar ganz ausfallen? Und was kommt auf den Frühstückstisch: Seid ihr Gewohnheitstiere und frühstückt fast immer dasselbe? Oder liebt ihr die Abwechslung? Erzählt doch mal :-)


Da ich ein kleiner Morgenmuffel und notorischer Langschläfer bin, hatte ich bis vor einiger Zeit keine sonderlich vorbildlichen Frühstücksgewohnheiten. Oft fiel das Frühstück aus Zeitmangel ganz aus, was mit einer entsprechend umfangreichen Mittagspause kompensiert werden musste, oder ich hab schnell was beim Bäcker oder in der Kantine gekauft - dass da die Wahl auch nicht immer auf das gesündeste Frühstück fiel, dürfte jedem klar sein. Vor einigen Monaten habe ich jedoch angefangen, meine Gewohnheiten zu ändern und jeden Morgen ein kleines, gesundes Frühstück zuhause zu mir zu nehmen. Nach einer kleinen Umstellungszeit klappt das nun an, sagen wir, 95% aller Tage auch sehr gut :-) Da ich morgens natürlich trotzdem noch genauso verpeilt bin wie eh und je, muss ich mein Frühstück zwingend abends vorbereiten, damit es mit den guten Vorsätzen auch klappt. Also schmiere ich abends Brote, schnippele Obst und Gemüse, mische Müsli, mixe Shakes oder bereite auch mal einen vegetarischen Brotaufstrich zu. Abwechslung ist mir sehr wichtig, in der Regel gibt es bei mir auch immer im Wechsel: einen Tag herzhaftes Frühstück, den nächsten Tag süßes Frühstück, und so weiter...

Da Vorbereitung beim Frühstück für mich so essentiell ist, bin ich auch gleich hellhörig geworden, als ich bei Marion das Rezept für die Apfel-Cranberry-Frühstücksmuffins gesehen hab. Einmal fix was backen und dann für 12 Frühstücke gerüstet sein, das hörte sich wirklich gut an - und ist es in der Praxis auch :-) Die Apfel-Cranberry-Muffins (bzw. bei mir an die Vorratssituation angepasst Apfel-Rosinen-Muffins) stecken voller guter Zutaten, die ihr euch auch morgens ins Müsli mischen würdet, und haben nur ganz wenig Zucker. Durch die Früchte schmecken sie aber trotzdem schön süß und haben eher eine feuchte, dichte Konsistenz - gar nicht trocken oder krümelig. Von dem Konzept bin ich wirklich begeistert, da die Muffins schnell gemacht sind und dann viel Arbeit sparen. Da ich natürlich nicht an 12 Tagen hintereinander Muffins frühstücken möchte, friere ich sie portionsweise ein und taue sie nach und nach auf - sie schmecken fast wie frisch gebacken. Wenn ich ein bis zwei Stück Obst dazu esse, macht mich ein Muffin bis zum Mittag satt.

Rezept
für 12 Stück

100g Vollkornmehl
50g normales Mehl
eine Handvoll getrocknete Rosinen (oder Cranberrys, getrocknete Aprikosen, etc.)
1 großer Apfel (oder zwei kleine)
100g Haferflocken
TL Backpulver
1 TL Natron
1 Prise Salz
1 Banane 
150g Buttermilch
100 ml Apfelsaft
EL Öl (ich habe Rapsöl genommen)
2 Eier
EL Zucker

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Apfel schälen und in kleine Würfelchen schneiden. Die Banane schälen und mit der Buttermilch, dem Apfelsaft und dem Öl pürieren. Eier und Zucker verquirlen und den Bananenmix unterrühren. Restliche trockene Zutaten ohne das Obst mischen und zum Teig geben.

Nur so lange mit einem Löffel rühren, bis sich die Zutaten gerade eben verbunden haben. Zum Schluss die Trockenfrüchte und frischen Obststücke unterhebenund den Teig in Muffinförmchen füllen. (Die Muffins gehen kaum auf, man kann die Förmchen also ruhig voll machen.) Im vorgeheizten Backofen ca. 25 Min. lang backen, und auf jeden Fall die Stäbchenprobe machen! Die Muffins dann auskühlen lassen und entweder direkt essen oder portionsweise einfrieren.

Quelle
aufgegabelt

Dienstag, 7. April 2015

Champignon-Lauch-Suppe mit Speck

Na, hattet ihr auch so leckere Ostern wie ich? Ausgiebige Frühstücke, Kalbsschnitzel, Lammkeule, Eierschecke, Osterbrot, selbstgemachter Eierlikör und Himbeer-Tiramisu sind nur einige der Köstlichkeiten, durch die ich mich in den letzten Tagen geschlemmt habe... und ich bereue keinen Bissen! Nun möchte ich in der nächsten Zeit aber mal wieder ein kleines bisschen kürzer treten, zumal ich relativ spontan meine Bikinifigur schon in 2,5 Wochen brauche ;-) Bei dem momentanen Wetter ist die Aussicht auf ein paar Tage Urlaub im sonnigen Süden gleich noch mal schöner und taugt gut als Motivation, um die Ernährung ein bisschen im Blick zu behalten... Und um gegen die hiesige Kälte anzukämpfen, eignet sich ein schönes Süppchen doch bestens!


Die Champignon-Lauch-Suppe mit Speck ist mit nur 180 Kalorien pro Portion ein echtes Leichtgewicht, und das merkt man ganz und gar nicht! Durch Pilze, Speck und Wein schmeckt sie richtig schön würzig und aromatisch und hat mich geschmacklich absolut überzeugt. Wenn man den Speck weglässt und das Gemüse in Öl statt Butter anbrät, kann man sie auch ganz einfach veganisieren, falls gewünscht. Wird es bei mir auf jeden Fall mal wieder geben :-)


Rezept
für 4 Personen

4 mehligkochende Kartoffeln (200g)
1 Zwiebel
500g Champignons
1/2 Stange Lauch
1 TL Butter
100 ml trockener Weißwein
700 ml Gemüsebrühe
3 Scheiben Frühstücksspeck (30g)
4 Stiele Petersilie
100 ml Sojacrème
Salz, Pfeffer aus der Mühle
frisch geriebene Muskatnuss

Kartoffeln schälen und waschen, Zwiebel schälen. Beides in kleine Würfel schneiden. Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Lauch waschen, putzen und in Ringe schneiden. Butter in einem Topf zerlassen. Zwiebel darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Kartoffeln und 400g Champignons zugeben und 3 Min. mitdünsten. Mit Wein ablöschen, Brühe zugießen und bei mittlerer Hitze ca. 20 Min. köcheln lassen.

Inzwischen Speck in schmale Streifen schneiden und in einer heißen, beschichteten Pfanne ohne Fett knusprig braten. Lauch und restliche Champignons zugeben, 1 - 2 Min. mitbraten und vom Herd ziehen. Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken.

Sojacrème zu Champignons und Kartoffeln in den Topf geben und noch einmal aufkochen lassen. Suppe pürieren, mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Auf die Teller verteilen, mit der Speck-Lauch-Pilz-Mischung garnieren und mit Petersilie bestreuen.

Quelle
EatSmarter! Extra: Sonderheft 01/2015

Sonntag, 22. März 2015

Amaretto-Krokant-Pralinen

Gehört ihr auch zu denjenigen, die zu Ostern gern selbstgemachte Leckereien verschenken? Wenn ja, dann ist vielleicht mein heutiges Rezept interessant für euch - denn mit Pralinen kann man doch (fast) jedem eine Freude machen, und gleichzeitig müssen die hübschen Kleinen gar nicht kompliziert zu machen sein :-) Diese Amaretto-Krokant-Pralinen machen gar nicht viel Arbeit, sind auch für Grobmotoriker problemlos zu bewältigen und machen dennoch richtig was her. Im Grunde genommen sind sie eine Abwandlung der Kokos-Keks-Kugeln aus Geschenkideen aus der Küche, die ich zum ersten Mal vor zwei Jahren zubereitet hatte (übrigens auch zu Ostern), und die sich seitdem bei mir zum Dauerbrenner entwickelt haben.

Die Idee für die Abwandlung mit Vollmilchschokolade, Amaretto & Co. entstand, nachdem wir vor ein paar Wochen ein verlängertes Wochenende in Hamburg verbracht und dort eine Führung im Chocoversum mitgemacht hatten. Im Rahmen der sehr empfehlenswerten Tour hat man auch Gelegenheit, seine eigene Schokolade zu kreieren. Man erhält eine Form mit Vollmilchschokolade gefüllt und kann sich dann aus ca. 20 Gläsern mit allen möglichen Zutaten von Nüssen über Kokosraspel und Keksstückchen bis hin zu Gummibärchen bedienen. Die Zutaten der Wahl kommen auf die Schokolade und fertig ist die ganz individuelle Kreation. Ich hatte meine Schokolade (neben diversen anderen Zutaten, ich neige bei Süßigkeiten nicht gerade zur Bescheidenheit...) unter anderem mit zerbröseltem Amarettini und Haselnusskrokant bestreut und war vom Geschmack ganz begeistert.

Und so entstand aus diesen Zutaten dann die Abwandlung der Kokos-Keks-Kugeln: Mit zerbröselten Amarettini statt Löffelbiskuits; mit Amaretto statt Rum; mit Vollmilchschokolade statt weißer Schokolade; und mit Haselnusskrokant statt Kokosraspel. Ganz anders, aber ebenso lecker :-)

Ihr sucht noch Inspiration für Ostergeschenke? Dann schaut doch mal in meinen Geschenken aus der Küche nach, vielleicht ist ja was Passendes für euch dabei :-)

Oder habt ihr vielleicht eine Inspiration für mich, was ich dieses Jahr unbedingt verschenken sollte?

Rezept
für ca. 20 Stück (also viel zu wenige... besser doppelte Menge machen!)

50g Amarettini
1 EL Amaretto
150g Vollmilchschokolade
50g Sahne
30g Haselnusskrokant

Die Amarettini zu feinen Bröseln zerkleinern (dazu entweder in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz mehrmals darüber rollen oder aber einen elektrischen Zerkleinerer benutzen). Brösel in eine Schüssel füllen, den Amaretto darüber geben und vermischen.

Die Schokolade fein hacken und zusammen mit der Sahne in einer Metallschüssel über dem heißen Wasserbad unter Rühren schmelzen. Sobald sich beides zu einer samtigen Creme (Ganache) verbunden hat, über die Brösel geben und gut verrühren. Abgedeckt im Kühlschrank mindestens 2 Stunden kühlen, bis die Masse fest ist und sich gut verarbeiten lässt.

Das Haselnusskrokant in einen tiefen Teller geben. Von der Schoko-Keks-Masse mit einem Teelöffel nach und nach kleine Portionen abstechen, zügig zwischen den Handflächen zu Kugeln rollen und im Haselnusskrokant wälzen, bis sie rundherum damit umhüllt sind.

Die Kugeln nebeneinander auf einem Brett im Kühlschrank fest werden lassen (das ist wichtig, wenn ihr sie sofort verpackt, kleben sie zusammen und werden zu einer undefinierbaren Masse), dann in luftdicht verschließende Behälter füllen und bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren. Halten sich gekühlt bis zu 2 Wochen (sind aber sowieso schneller alle...).

Quelle
eigenes Rezept in Anlehnung an  Nicole Stich: Geschenkideen aus der Küche