Das Gericht wird mit Ingwer, Chili und Kurkuma angenehm würzig, aber durch den Joghurt an der Sauce ist es gar nicht scharf und auch für Chili-Mimosen wirklich gut essbar. In Anlehnung an das Masala-Gemüse bei "meinem" Mittagspausen-Inder habe ich es noch mit ein bisschen Zimt gewürzt und eine gute Handvoll Rosinen zugegeben. Auch einige geröstete Cashewkerne zum Darüberstreuen hätten sich sicher gut gemacht, waren aber leider nicht mehr vorrätig. Ein super-leckeres, gesundes und wärmendes Herbstessen, das es bei mir sicher wieder geben wird!
Rezept
für 3-4 Personen
500g Kürbis (z.B. Butternut oder Hokkaido)
2 große Möhren
100 g tiefgekühlte grüne Bohnen
100 g tiefgekühlte Erbsen
2 Tomaten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Stück frischer Ingwer (etwa 4 cm)
2 grüne Chilischoten
4 EL Erdnussöl
1/2 TL Chilipulver
1/2 TL Kurkumapulver
200 g Joghurt
2 EL getrocknete Bockshornkleeblätter oder Panch Phoran
Salz
nach Geschmack:
1/2 TL Zimt
50g Rosinen
50g geröstete Cashewkerne
Den Kürbis waschen, halbieren und die Kerne herauskratzen. Kürbis zunächst in Spalten und dann in ca. 1cm große Würfel schneiden. Möhren schälen und in dickere Scheiben schneiden. Die Bohnen und Erbsen schon mal aus der Kühltruhe nehmen und antauen lassen. Tomaten waschen und in kleine Würfel schneiden, dabei die Stielansätze wegschneiden.
Die Zwiebel schälen, längs halbieren und die Hälften längs in feine Streifen schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen und möglichst fein hacken. Chilis waschen, entstielen und fein hacken. Öl in einem Topf heiß werden lassen. Darin erst die Zwiebel goldgelb anbraten, dann Knoblauch und Ingwer dazugeben und etwa 1 Minute braten, dabei kräftig rühren.
Kürbis, Möhren, Erbsen und Bohnen in den Topf geben, Chili- und Kurkumapulver darüberstreuen, 1 Minute weiterrühren. Tomaten, Chilis, Joghurt, Bockshornkleeblätter oder Panch Phoran sowie ggf. Zimt und Rosinen und etwa 300 ml Wasser gut unterrühren, salzen. Deckel drauflegen und alles zugedeckt 25-30 Minuten bei mittlerer Hitze kochen. Immer mal wieder durchrühren und eventuell noch ein bisschen Wasser dazugeben – die Sauce sollte allerdings nicht zu dünn werden. Am Ende ggf. mit Salz abschmecken und nach Belieben mit gerösteten Cashewkernen bestreut servieren.
Quelle
leicht abgewandelt nach: Tanja Dusy: Indien Basics