Impressionen aus Budapest

Die kleine (oder doch etwas größere...) Sommerpause hier im Blog ist vorbei, es wird wieder der Kochlöffel geschwungen :-) Bevor ich euch aber meine Lieblingsrezepte der letzten Wochen präsentiere, gibt es wie schon angekündigt erst mal noch eine kleine Urlaubs-Nachlese. 12 Tage lang waren wir auf Achse, haben zwei wunderschöne Städte - Wien und Budapest - besucht, jede Menge beeindruckende Sehenswürdigkeiten besucht und Unmengen an leckerem Essen verdrückt. Wir sind kilometerweit durch lebendige und faszinierende Städte gelaufen, haben davor, danach und zwischendrin unzählige Stunden in Zügen verbracht und insgesamt auf unserer Reise mehrere hundert Fotos geschossen. Hier gibt es einen kleinen Einblick - erst mal allerdings nur für Budapest. Das liegt daran, dass ich dort, was das Fotografieren angeht, wesentlich fleißiger war, denn es war mein erster Besuch, während ich Wien zuvor schon mehrfach besucht und dabei bereits viele Fotos gemacht hatte. Auch sind mir in Budapest die Motive quasi nur so vor die Kamera gesprungen ;o)

Von beiden Städten bin ich mehr als nur begeistert. Wien ist meiner Meinung nach was Kunst, Kultur, Stil und Lebensart angeht einfach ganz weit vorne. Ich hätte hier noch stundenlang durch die verwinkelten Gassen und über die prächtigen Straßen der Innenstadt flanieren mögen, und auch die besuchten Museen wie z.B. die Hofburg mit Kaiserappartments, Schatzkammer und Nationalbibliothek waren mehr als nur beeindruckend. Natürlich haben wir es uns auch kulinarisch gut gehen lassen, ob in traditionsreichen Kaffeehäusern, an den Ständen auf dem Naschmarkt oder in diversen Heurigenlokalen. Von Wiener Schnitzel über Backhendl-Salat, Saftgulasch mit Knödeln, Marillenknödel, Kaiserschmarrn bis hin zur Sachertorte war alles dabei, was das Herz begehrt :-)

Während wir in Wien erwartbar schöne Tage verbracht haben, wusste ich in Budapest weniger gut, was mich erwartet. Und wurde noch positiver überrascht, als ich es vorher für möglich gehalten hatte: Budapest ist zweifellos eine der schönsten Städte, in denen ich je gewesen bin! Die Mischung aus imposanten Gebäuden, alten, verfallenen Bauten, bei denen man aber große Geschichte spürt, und teils modernen, teils skurrilen Läden, Bars, etc. ist einfach einzigartig. Dadurch, dass praktisch alle besonders beeindruckenden Gebäude direkt an der Donau liegen, bieten sich einem ständig imposante Ausblicke. In Budapest haben wir nur positive Erfahrungen gemacht und waren begeistert, wie freundlich, aufgeschlossen und hilfsbereit uns ausnahmslos alle begegnet sind, mit denen wir zu tun hatten. Ebenfalls sehr positiv überrascht hat uns auch das Essen in Budapest: Neben Klassikern wie Gulasch (Pörkölt), Letscho (natürlich ganz anders, als man es hierzulande vielleicht aus dem Glas kennt) und gefüllten Paprika, die alle ausnahmslos sehr gut geschmeckt haben, gab es auch abseits davon jede Menge Kreatives und qualitativ Hochwertiges auf den Speisekarten. Man muss unserer Erfahrung nach nur etwas aufpassen, nicht in eine der "Touristenfallen" an den besonders berühmten Plätzen zu geraten, sondern einfach mal ein paar Ecken weiter zu laufen.

Aber genug der Vorrede, nun Vorhang auf für Budapest - in schwarz-weiß, weil ich finde, dass das irgendwie gut zum architektonischen Stil und dem Charme der Stadt passt :-)














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