Samstag, 30. Juni 2012

Zweiter Blog-Geburtstag + ich spendier' euch ein Kochbuch!

Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht... heute ist es genau zwei Jahre her, dass ich mein Blog gestartet und den ersten Beitrag veröffentlicht habe! Damals wohnte ich seit zwei Jahren nicht mehr bei meinen Eltern und Kochen war für mich nach und nach von der bloßen Notwendigkeit zur großen Leidenschaft geworden. Foodblogs las ich schon länger und immer mehr nahm der Wunsch Gestalt an, nicht einfach nur für sich selbst zu kochen und zu backen, sondern auch darüber zu schreiben und sich mit anderen Kochverrückten darüber auszutauschen. So entstand Sugar and Spice - der Name bezieht sich auf meine Leidenschaft für viele, gerne auch scharfe Gewürze und für Desserts und jeglichen Süßkram, den man selbst machen kann. So sind meine Vorlieben ganz gut beschrieben :-)

Mein erster Rezept-Post war übrigens dieser Mango-Mozzarella-Salat, der auch heute noch zu meinen absoluten Lieblingsgerichten gehört. Seitdem sind hier 174 Posts veröffentlicht wurden, zu denen ich 695 Kommentare erhalten habe. Mehr als 93.000 Leute haben meinen Blog besucht und 93 Leser folgen ihm regelmäßig. Wahnsinn! Die beliebtesten Beiträge zeigen übrigens, dass ihr eine ausgeprägte Vorliebe für Süßes und Knabberkram habt, denn darunter befinden sich die weißen Schoko-Ingwer-Plätzchen, der göttliche Schoko-Cola-Kuchen mit Fleur de Sel und das Spicy Popcorn, außerdem eine Restaurant-Kritik und ein Post über meine Küche

Das Bloggen hat mir in den letzten beiden Jahren unheimlich viel Spaß, Freude, neue Erfahrungen und spannende Anregungen gebracht. Ich freu mich riesig darüber, dass ihr immer wieder hier vorbei schaut, nette Kommentare und Inspirationen hinterlasst und vielleicht sogar das ein oder andere Rezept ausprobiert. Vielen Dank dafür!!! Noch immer ist das Bloggen fester Bestandteil meiner Freizeit und wird es auch bleiben, auch wenn die Häufigkeit meiner Posts im letzten Jahr etwas nachgelassen hat. Seit ich Vollzeit arbeite, wird hauptsächlich am Wochenende aufwändiger gekocht und gebloggt und leider bleibt auch so einiges im Zusammenhang mit meinem Blog etwas auf der Strecke - sei es die Teilnahme an so manchem Blog-Event, die Gestaltung einer Facebook-Seite für mein Blog oder aber das Vorhaben, mich mehr mit (Food-)Fotografie zu beschäftigen. Aber da mein Blog Hobby bleiben und einfach nur Spaß machen soll, ist dieser Rhythmus für mich der beste. Und für all die vielen Vorhaben bleiben ja hoffentlich noch ein paar Jahre :-)

Und was wäre eine Feier ohne Geschenke? Darum hab ich mir überlegt, dass ich euch bzw. einen von euch mit einem meiner liebsten Kochbücher beschenke. Zu gewinnen gibt es ein Buch, das meiner Einschätzung nach noch nicht allzu viele deutsche Blogger ihr Eigen nennen, denn zumindest bin ich in Blogs bisher kaum auf Rezept daraus gestoßen: "La Tartine Gourmande - Recipes for an inspired life" von Beatrice Peltre. Beatrice ist die Autorin des Blogs La Tartine Gourmande, kommt gebürtig aus Frankreich, lebt in den USA und kocht moderne, häufig französisch angehauchte Küche mit viel Gemüse und eher wenig Fleisch und Fisch. Außerdem bereitet sie traumhafte Desserts, Kuchen und Törtchen zu. Auch im Kochbuch sind nur sehr, sehr wenige Fleischgerichte enthalten, der Gewinn ist also auch durchaus für Vegetarier geeignet! Das Buch ist eines meiner liebsten, daher möchte ich gern die Gelegenheit nutzen, euch darauf aufmerksam zu machen. 


Was müsst ihr tun, um das Buch zu gewinnen? Ganz einfach: Schreibt mir zu diesem Post einen Kommentar und erzählt mir, was euch an meinem Blog gefällt, welche Rezepte ihr vielleicht schon ausprobiert habt, oder auch, welche Rezepte, Kategorien oder Projekte ihr euch hier für die Zukunft (noch stärker) wünschen würdet. Ich freu mich auf möglichst viel Senf von euch! Bis zum kommenden Sonntag, 08.07., 23:59 Uhr habt ihr Zeit, an der Verlosung teilzunehmen. Dann werde ich unter allen bis dahin eingegangenen Kommentaren den Gewinner des Kochbuchs auslosen. Ich wünsche euch viel Spaß & Erfolg! :-)


Sonntag, 24. Juni 2012

Knusprig-würzige Ricotta-Kräuter-Tarte

Mittlerweile haben so einige Blogger das wunderbare Buch Sommerküche von Tanja Dusy und sind begeistert davon. Ich persönlich habe mir das Buch bereits unmittelbar nach seinem Erscheinen vor zwei Jahren zugelegt und kann die Begeisterung absolut nachvollziehen, denn es ist wirklich eines meiner liebsten Kochbücher. Auch wenn ich schon einiges daraus ausprobiert habe, gibt es immer noch ne Menge nicht abgearbeiteter Klebezettel in dem Buch. So hab ich es mir vor ein paar Tagen mal wieder vorgenommen und beschlossen, die nächsten Wochen über alle interessant klingenden Rezepte auszuprobieren. Denn ruckzuck ist der Sommer wieder vorbei (nein, wir wollen noch gar nicht daran denken!) und wieder hat man nicht alles geschafft...


Den Anfang meines Vorhabens bildete die umwerfend lecker aussehende Ricotta-Kräuter-Tarte. Auf meinem Balkon gedeihen die Kräuter nämlich prächtig, und natürlich sind auch die für die Tarte benötigten Thymian und Majoran darunter. Also nichts wie raus zum Ernten, und danach diese wunderbare Tarte backen! Der Teig lässt sich sehr gut verarbeiten, und das Aroma, dass gebratene Zwiebeln und Knoblauch mit Kräutern in der Küche verströmen, ist einfach unbeschreiblich. Auch nach dem Backen erwies sich die Tarte als absoluter Gewinn: Der Boden war wunderbar knusprig geworden, der Ricotta-Zwiebel-Kräuter-Guss wunderbar würzig, gleichzeitig aber locker und saftig. Fast schon wie ein herzhafter Käsekuchen, und mehr Argumente muss man nicht ins Felde führen, oder? :-)

Nur einen kleinen Tipp hab ich für euch: Ich wollte ganz schlau sein und habe den Teig am Vorabend zubereitet und in Folie gewickelt in den Kühlschrank gelegt, damit wir am nächsten Abend nach der Arbeit schneller in den Genuss dieser Tarte kommen. Nicht gut. Gar nicht gut. Ich holte einen steinharten Teig-Brocken aus dem Kühlschrank, den ich erst mal eine Stunde lang Temperatur annehmen lassen und anschließend doch noch zerbröseln und in der Form neu zusammendrücken musste. Also doch lieber alles am selben Abend zubereiten, auch wenn's dann etwas dauert ;o)

Weitere Rezepte aus dem "Sommerküche"-Buch auf meinem Blog:

Couscous mit Auberginen und Johannisbeeren (mein Geheimtipp, unbedingt probieren!!!)
Gazpacho
Lime-Cheesecake mit Erdbeersauce (unheimlich gut!)
Melonensalat mit Büffelmozzarella
Paprika-Dip
Zitrus-Minz-Sirup

Rezept
für eine Tarteform (26 cm Durchmesser)




Für den Teig das Mehl und Salz in einer großen Schüssel mischen. Die Butter in Flöckchen dazugeben und alles mit einem Messer zerhacken. Das Eigelb dazugeben und ebenfalls mithacken. Essig darüberträufeln, dann die Mischung mit den Händen erst möglichst schnell bröselig zerreiben, dann zu einem glatten Teig kneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mind. 30 Min. im Kühlschrank ruhen lassen.

Für den Belag Schalotten und Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Kräuter waschen und trocken schütteln, Blättchen von den Zweigen zupfen und fein hacken. Das Öl in einer Pfanne erhitzen, darin die Schalotten und den Knoblauch bei mittlerer Hitze langsam goldgelb andünsten. Vom Herd nehmen, die Kräuter unterrühren und etwas abkühlen lassen.

Den Backofen auf 180° (Umluft 160°) vorheizen. Eine Tarteform (eine Springform geht auch) mit Butter einfetten. Den Teig auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche dünn ausrollen und die Form damit auslegen, dabei einen Rand hochziehen. Den Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen und mit Backpapier auslegen, Hülsenfrüchte darauf verteilen. Form in den Ofen (Mitte) schieben, den Teigboden ca. 20 Min. vorbacken.

Inzwischen 1 Ei trennen, Eigelb und übrige 3 Eier gründlich mit dem Ricotta verrühren. Die Zwiebel-Kräuter-Mischung untermengen und die Masse nicht zu sparsam mit Salz, Pfeffer und etwas Chilipulver würzen. Die 2 Eiweiße mit 1 Prise Salz steif schlagen und unter die Ricottamasse heben.

Die Form aus dem Ofen nehmen, Backpapier samt Hülsenfrüchten abnehmen und die Ricottamasse gleichmäßig auf den Teig verteilen. Dann die Tarte im Ofen (Mitte) 30-35 Min. backen, bis sie leicht gebräunt und fest ist. Tarte warm oder kalt  und nach Wunsch mit einigen in feine Streifen geschnittenen eingelegten Paprika und/oder einigen Kräuterblättchen belegt servieren.

Quelle

Mittwoch, 20. Juni 2012

Augenblicke - Bretagne

Heute möchte ich euch mitnehmen zu einem kleinen Kurzurlaub in die Bretagne. Eine reichliche Woche haben wir es uns dort vor Kurzem gut gehen lassen. Wir hatten ein herrliches Ferienhaus auf einer kleinen Halbinsel im Golf von Morbihan an der bretonischen Südküste gemietet. Es lag direkt am Wasser, einfach herrliches. Ich wurde nie müde, vor dem Häuschen im Liegestuhl zu liegen und den Wechsel der Gezeiten zu beobachten sowie - sobald das Wasser niedrig genug war - zum Muscheln sammeln aufzubrechen :-)

Die bretonische Küste ist einfach beeindruckend! Neben dem etwas lieblicheren Golf von Morbihan zog es uns auch zur Halbinsel Quiberon, die direkt in den Atlantik ragt und wirklich spektakuläre Felsformationen an der Westküste sowie ganz im Süden einen herrlichen Sandstrand bietet. Daneben haben wir auch Ausflüge zur Insel Belle-Île, zu den Megalithen von Carnac und Locquemariaquer sowie in die Hauptstadt des Departements Morbihan, nach Vannes, unternommen (sooo viele tolle Geschäfte in einer gar nicht mal so großen Stadt, echt klasse!).

Begeistert haben mich ein ums andere Mal auch die französischen Märkte und Lebensmittelgeschäfte. Es ist in Frankreich deutlich einfacher als bei uns, Lebensmittel in herausragender Qualität zu kaufen. Auch in unserem kleinen Ferienort gab es zweimal in der Woche einen Bauernmarkt, bei dem man von herrlichstem Obst und Gemüse, über zig Sorten an frisch gefangenem Fisch und Meeresfrüchten, tollem Fleisch, bretonischer Butter bis hin (natürlich) zum Käse alles bekam, was das Herz begehrte. Und auch der obligatorische Stand mit Crêpes mit Karamell au beurre salé fehlte nicht :-) Eigentlich hatte ich ja gedacht, dass ich im Urlaub gar nicht so viel kochen, sondern lieber Baguette und leckere Käsesorten kaufen würde, aber bei dem herrlichen Angebot an Lebensmitteln konnte ich gar nicht anders, als die Küche unseres Ferienhauses ausgiebig zu nutzen. So gab es z.B. an einem Abend Miesmuscheln, ganz frisch vom Markt, in Knoblauch-Tomaten-Weißwein-Sud. Ein anderes Mal hatte der Fischhändler herrliche Seezungen für uns, die wir mit Risotto genossen haben. Dann gab es noch Pasta mit Gemüse-Rotwein-Sauce. Und und und... Bloggen werde ich nichts davon, da ich immer alles nach Gusto zusammengemischt und keine Mengenangaben notiert habe. Aber alles, was gut war, wiederholt man zuhause ja sowieso irgendwann :-)

Aber genug der vielen Worte - lassen wir ein paar Bilder sprechen ;o)


an der Westküste der Halbinsel Quiberon





Quiberon Plage an der Südküste


über 6000 Jahre alte Grabkammer in Locquemariaquer


bretonische Steinhäuser in Locquemariaquer


Hafen in unserem Ferienort Larmor-Baden


"Schiffsfriedhof" auf der Île de Berder



Golf von Morbihan, von unserem Ferienhaus aus gesehen


Schön war's!

Sonntag, 17. Juni 2012

Himbeer-Quark-Tiramisu

Nach einem herrlichen und wunderbar erholsamen Urlaub in der Bretagne (Fotos gibt's bald in einem separaten Post) bin ich seit einigen Tagen wieder zuhause und nun wird auch in der heimischen Küche wieder fleißig gekocht und gebacken :-) Heute möchte ich euch jedoch erst mal ein Rezept vorstellen, dass ich schon vor einigen Wochen zubereitet habe. Für den 30. Geburtstag einer Freundin war ich gebeten worden, mich um das Dessert zu kümmern. Und das beste Dessert, dass man für Partys mit vielen Gästen vorbereiten kann, ist und bleibt nun mal ein Tiramisu :-) Ein bisschen was Neues wollte ich den Party-Gästen aber schon bieten, weswegen ich mich für eine Abwandlung des Klassikers - ein Himbeer-Quark-Tiramisu - entschieden habe.


Dabei wird die Mascarpone zu einem Teil durch Quark ersetzt, wodurch das Tiramisu schön leicht und frisch schmeckt und sich daher auch als Frühlings- oder Sommer-Dessert gut macht. Angenehmer Nebeneffekt (auch wenn es darauf bei einer Feier ja eher weniger ankommt): Ein bisschen was an Kalorien kann man so auch noch sparen. Wer jetzt Angst hat, dass das Tiramisu zu gesund schmecken könnte, der kann beruhigt sein: Genug Cremiges ist dennoch enthalten ;o) Die Himbeeren machen sich ebenfalls sehr gut daran und unterstützen den frischen Charakter dieser Tiramisu-Variante noch. Außerdem (ebenfalls ein Plus für Feiern, bei denen man viel vorzubereiten hat) ist es wirklich turboschnell gemacht. Die beiden großen, restlos leergeputzten Formen bewiesen jedenfalls, dass es den Party-Gästen gut geschmeckt zu haben scheint :-)

Das Tiramisu ist mein Beitrag zur Initiative Sonntagssüß, dieses Mal gesammelt bei Lingonsmak. Hier erinnern wir uns zwar heute nur noch an den Geschmack des Tiramisus, dafür steht ein anderes, ganz einfaches Sonntagssüß auf dem Tisch - frische Erdbeeren mit Vanillesahne. Einfach, klassisch, aber immer wieder gut :-)


Rezept
für 12 Portionen


450g Himbeeren (frisch oder TK) + eine Handvoll Himbeeren zum Garnieren
1 gestrichener TL Espressopulver
1 kg Magerquark
150 ml Schlagsahne
150g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
375g Mascarpone
150g Löffelbiskuits
100 ml Amaretto
Kakaopulver zum Bestreuen

Die Himbeeren ggf. auftauen lassen bzw. frische Himbeeren verlesen und nur waschen, wenn unbedingt notwendig. Das Espressopulver in 3 EL heißem Wasser auflösen, erkalten lassen. Den Quark mit Sahne, Zucker, Vanillezucker und Mascarpone verrühren.

Die Löffelbiskuits mit der Zuckerseite nach unten in eine große flache Form legen. Den Espresso mit dem Amaretto verrühren und die Löffelbiskuits damit beträufeln.

Die Himbeeren auf den Löffelbiskuits verteilen. Die Quarkcreme darauf verstreichen und mit Kakaopulver bestäuben. Mit den restlichen Himbeeren garnieren.



Quelle
Chefkoch


Mittwoch, 6. Juni 2012

Mango-Hähnchen mit Erdnuss-Sauce

Unter der Woche hole ich mein Mittagessen, wenn ich nicht gerade etwas von zuhause dabei habe, gern beim Asiaten. In der Regel gibt es dann Wok-Gemüse in Sojasauce mit Reis oder ein scharfes Kokosmilch-Süppchen mit Garnelen. Wenn ich es mir aber mal richtig gut gehen lassen möchte, dann gibt es ein Gericht, in dem sich so ziemlich alle meiner Lieblingszutaten finden: Knuspriges Hähnchen in Erdnuss-Kokos-Sauce mit Mangostückchen. Ich wiederhole: Knusprig!!! Erdnuss!!! Kokos!!! Mango!!! Muss ich mehr sagen? ;o)


Was beim Asiaten lecker ist, muss doch zuhause auch mindestens genauso gut funktionieren. Also hab ich mich am Wochenende mal an meiner eigenen Variante des Erdnuss-Mango-Hühnchens versucht. Mit einer Einschränkung: Knusprig habe ich mein Hähnchen nicht werden lassen - das können die Asiaten (leider) immer noch besser als ich... Aber ansonsten war alles dran, was ich gern mag. In die Erdnuss-Sauce hätte ich mich reinlegen können, und die Mango-Stückchen machten es noch mal leckerer. Daumen hoch - Experiment gelungen!

Praktisch ist auch, dass sich dieses Gericht sehr schnell zubereiten lässt - wenn man das Fleisch bereits mariniert hat. Das kann man aber gut auch schon am Vorabend machen und alles bis zum nächsten Tag im Kühlschrank durchziehen lassen. Dann ist es wirklich fixe Feierabend-Küche :-)

Rezept
für vier Personen


500g Hähnchenbrustfilet
5 EL Sojasauce
3 TL brauner Zucker
1 Stück frischer Ingwer (ca. 10g)
3 Knoblauchzehen
3 EL Erdnussbutter crunchy
1/2 TL Sambal oelek
1 EL Zitronensaft
abgeriebene Schale von 1 Zitrone
1 Bund Lauchzwiebeln
1 gelbe Paprika
1 reife Mango
Salz, Pfeffer, Erdnussöl

Hähnchenfleisch waschen, trocken tupfen und in Streifen schneiden. 3 EL Sojasauce, 2 EL braunen Zucker und 3 EL Wasser verrühren. Ingwer und Knoblauch schälen, fein hacken und dazu geben. Marinade über das Fleisch geben und zugedeckt im Kühlschrank mindestens zwei Stunden, gern aber auch über Nacht, durchziehen lassen.

Für die Sauce die verbleibende Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Erdnussbutter mit 2 EL Sojasauce, 1 EL braunem Zucker, Knoblauch, Sambal oelek, Zitronensaft und -schale und 6 EL Wasser verrühren. Beiseite stellen.

Lauchzwiebeln und Paprika putzen und waschen. Lauchzwiebeln in feine Ringe, Paprika in dünne Streifen schneiden. Mango schälen, Fruchtfleisch von den Schalen lösen und in Würfel schneiden.

Erdnussöl im Wok erhitzen. Fleisch aus der Marinade nehmen und im heißen Öl portionsweise anbraten. Salzen und pfeffern. Gemüse zugeben, andünsten. Marinade und Erdnuss-Sauce zugeben und alles ca. 10 Minuten dünsten. Einige Minuten vor Ende der Garzeit die Mangostückchen unterheben und erwärmen. Dazu passt Reis.

Quelle
eigenes Rezept