Dänische Zitronencrème - Citronfromage

Liebe andere Foodblogger, wie ist das bei euch - habt ihr ganz viele Rezepte in der "Warteschleife", die ihr alle noch nach und nach veröffentlichen wollt? Kocht und backt ihr also viel mehr, als ihr bloggen könnt oder wollt? Oder ist es bei manchem von euch eher umgekehrt, und ihr "produziert" nicht viel mehr an Neuigkeiten, als ihr auch bloggen könnt? Im Gegensatz zu manch anderem habe ich keine allzu große "Warteschleife". Wenn ich gerade mal Urlaub hatte oder ein sehr produktives Wochenende, habe ich vielleicht mal knapp über 10 Rezepte auf Halde, wenn ich mehrere Wochenenden in Folge unterwegs war, so wie jetzt, sind es auch mal nur noch 3 oder 4 Gerichte. Was vor allem daran liegt, dass ich unter der Woche nicht allzu aufwändig koche und vor allem auch ein Gewohnheitstier bin, dass sich wenn es schnell gehen muss gern auf altbewährte Klassiker verlässt.


Trotz der eher geringen Zahl an Rezepten in meiner Warteschleife kommt es immer mal wieder vor, dass eines ungerechtfertigt lange warten muss, bis es veröffentlicht wird. Was natürlich nicht an der Qualität des Rezepts liegt, sondern einfach daran, dass das Gericht quasi "zur falschen Zeit am falschen Ort" war. So erging es auch der dänische Zitronencrème - Citronfromage, die es bei uns schon zu Ostern zu essen gab, als ein cremiges, aber frisches Dessert gewünscht war. Dann hatte ich aber nach Ostern mit dem New York Cheesecake, den Kokos-Keks-Kugeln und dem Schokosirup schon so viel Süßes zu verbloggen. Dann sollte die Crème endlich gebloggt werden, doch im letzte Moment, als ich quasi schon auf dem Weg zu meinem Schreibtisch war, kam der Spargel-Mango-Salat mit Ziegenfrischkäse dazwischen und brachte mich wieder davon ab. Und dann, als endlich wieder Süßes an der Reihe war, schmeckte ich noch förmlich das leckere Panna Cotta aus griechischem Joghurt, so dass sich auch das vorgedrängelt hat.

Aber wie gesagt, alles völlig ungerechtfertigt. Die Zitronencrème ist sahnig-cremig, schmeckt durch die angenehme Säure aber dennoch fruchtig-frisch und leicht und könnte es damit auf jeden Fall in die Riege meiner Lieblingsdesserts schaffen. Vielleicht gebt ihr der Crème ja schneller eine Chance, als ich es hier getan habe, und probiert sie einfach mal aus? Verdient hätte sie es :-)

Rezept
für 4 Personen


für die Crème
4 Blatt Gelatine
2 Bio-Zitronen
3 Eier
100g Puderzucker
250g Sahne

für die Fruchtsauce
250g Heidelbeeren
250g Brombeeren
1 EL Puderzucker
1 EL Zitronensaft

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Schale der Zitronen sehr fein abreiben, dabei darauf achten, dass nur die gelbe Schicht abgerieben wird. Den Saft der Zitronen auspressen. Eier und Puderzucker ca. 3-4 Minuten mit dem Mixer sehr schaumig schlagen.

5 EL Zitronensaft in einem kleinen Topf leicht erwärmen, die Gelatine gut ausdrücken und unter Rühren im Zitronensaft auflösen. Die aufgelöste Gelatine unter die Eier-Creme rühren, die Zitronenschale zugeben und unterrühren. Sahne steif schlagen und behutsam unter die Creme heben. In Schälchen füllen und mindestens 3 Stunde kalt stellen.

In der Zwischenzeit die Hälfte der Beeren pürieren, durch ein feines Sieb streichen und mit Zitronensaft und Puderzucker abschmecken. Die Zitronencreme mit etwas Beerensauce und den noch ganzen Beeren anrichten und servieren.

Quelle
Kleiner Kuriositätenladen

Labels: